Soll ich bei Microstock Agenturen meine Fotos der letzten Jahre hochladen

Wenn man mit der Microstock Fotografie anfängt, dann ist die Euphorie meist groß. Goldgräberstimmung. Endlich die digitalen Fotos der letzten Jahre versilbern.

Es haben sich bei vielen Hobby und Profi Fotografien sicherlich eine große Anzahl von schönen Fotos auf den Festplatten angesammelt.

Bei mir war das jedenfalls so. Als ich mich im Sommer 2014 entschlossen hatte mit Microstock anzufangen, nahm ich erstmal meine externen Festplatten und lud sie manuell (also ohne FTP) bei Fotolia hoch und verschlagwortete sie auch online auf der Agenturseiten.

Das waren sicherlich ein paar Hundert Bilder. Angetrieben vom Traum des ganz großen Erfolges im Microstock Business.

Leider wurde ich bald eines Besseren belehrt. Viele, sehr sehr viele meiner Bilder wurden abgelehnt.

Ich lernte dann recht schnell dazu. Endlich wurde mir klar, wofür man die File Infos in Adobe Bridge wirklich gebrauchen konnte.

Dieser Anfängerfehler aus meinem ersten Microstock Monat ist auch heute noch deutlich spürbar. Die Microstock Agentur merkt sich die Anzal der hochgeladenen Bilder und die Zahl der angenommen Bilder. Daraus errechnet sich der Akzeptanzrate der Bilder.

Je höher die Akzeptanzrate desto besser (ich meine sogar, dass diese Kennzahl einen Einfluss auf das Bilder Ranking bei den Suchergebnissen hat).

Ich habe es endlich geschaft meine Akzeptanzrate nach 1,5 Jahren auf 51% zu steigern.

Ich habe den Eindruck, dass meine Bilder jetzt genauso gut gefunden werden wie bei Shutterstock oder 123rf.

Es kann natürlich auch an der Übernahme durch Adobe liegen. Vielleicht werden jetzt Englisch verschlagwortete Bilder jetzt besser platziert.

Oder es ist alles Zufall 🙂

Mein Fazit:

Sendet besser nicht Euer gesammeltes Foto Archiv bei Stock Agenturen ein und verschlagwortet dieses Online. Beides halte ich für Kontraproduktiv.

Macht lieber neue Bilder (fotografiert zum Beispiel Euer selbst gekochtes Essen) und verschlagwortet es offline auf Englisch. So kann man es bei allen großen Agenturen hochladen.

In diesem Video zeige ich Euch, wie das geht:

Soweit zu diesem Thema!

Ich wünsche Euch viel Erfolg und Spass im Microstock Business!

 

2 Gedanken zu „Soll ich bei Microstock Agenturen meine Fotos der letzten Jahre hochladen“

  1. Hallo Helmut,
    so ganz uneingeschränkt kann ich deiner Empfehlung, nur neue Fotos einzuschicken, nicht zustimmen. Ich bin zugegebenermaßen erst ganz frisch dabei (habe Anfang Februar 2017 meine ersten Bilder bei Shutterstock hochgeladen), aber die Hälfte meiner verkauften Bilder ist mehr als 10 Jahre alt. Ich habe allerdings meinen Altbestand sehr kritisch durchforstet und schätzungsweise nicht mal 5% davon angeboten. Mein „Beststeller“ (4 mal bisher verkauft) ist eines der ersten Bilder, die ich nach dem Umstieg auf Digitalfotografie (2005) gemacht habe.

    1. Grüß Dich Carmen,
      das ist sehr interessant und sehr gut zu wissen!
      Vielleicht sollte ich doch auch noch mal meine Archive durchforsten.
      Entscheidend ist wahrscheinlich, nur das Beste anzubieten, so wie Du das gemacht hast!
      Vielen Dank für Deinen Beitrag und Deine Meinung zu diesem Thema!
      Weiterhin viel Spass und Erfolg im Microstock Business!
      Helmut

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